Integrierte Flughafenplanung

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Daten sammeln, Zusammenhänge erkennen, ein ganzheitliches Bild der Zukunft schaffen, die bestmögliche Strategie wählen und in allen Unternehmensbereichen umsetzen.

Planung im Allgemeinen und Unternehmensplanung im engeren Sinn sind kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug der strategischen Unternehmensführung. Unternehmensplanung ist keine abgeschlossene Tätigkeit, sonders ein immerwährender, iterativer Prozess, der durch seine laufende Weiterentwicklung zu immer besseren Informations- und Entscheidungsgrundlagen führt. Dabei kommt der Integration (logische Verknüpfung) der Planungselemente zentrale Bedeutung zu. Integration zu einem Gesamtsystem als Methode zur ganzheitlichen Erfassung vielschichtiger und komplexer Themen hat mehrere Dimensionen.

In jedem Planungszyklus müssen alle Dimensionen der Integration beachtet und alle neu auftretenden Aspekte und Erkenntnisse auf allen Planungsebenen verarbeitet werden. An den Planungsprozessen sind viele Personen im Unternehmen aber auch Externe mit unterschiedlichen Aufgabenstellungen beteiligt. Das Management des Unternehmensplanungsprozesses ist daher auch eine umfassende Informations- und Kommunikationsaufgabe, die mit entsprechenden Hilfsmitteln unterstützt werden sollte.  

MAPS verknüpft die elementaren, Inhaltlichen Planungsbereiche eines Flughafenbetreibers in einem integrierten Gesamtplanungsmodell. Damit können sachliche Zusammenhänge zwischen den Planungsbereichen nachvollziehbar und die Konsequenzen von bestimmten Festlegungen oder Entscheidungen aus einem Bereich für alle anderen Planungsbereiche erkennbar gemacht werden. Jeder Flughafenbetreiber steht letztendlich den gleichen, grundlegenden Fragestellungen gegenüber, die im Zuge eines Unternehmensplanungszyklus immer wieder schlüssig beantwortet werden sollten. Die nachfolgend für jeden Planungsbereich beispielhaft dargestellten Fragestellungen werden von den MAPS Planungsmodellen abgedeckt:

Die Bearbeitung und Zusammenführung der einzelnen Prozessschritte wird als ein niemals endender Arbeitsprozess interpretiert, bei dem die jeweils aktualisierten Teilergebnisse immer wieder in das Gesamtergebnis eingebettet werden müssen. So können immer neue oder aktualisierte Markt- und Unternehmensdaten in den Entscheidungsprozess eingebracht und das Gesamtsystem auf aktuellem Stand gehalten werden. Die einzelnen Teilschritte sind inhaltlich und zeitlich aufeinander abgestimmt und bilden gemeinsam einen Planungszyklus. Das durch MAPS unterstützte Flughafenentwicklungskonzept kann somit auch als das Ergebnis von aufeinander folgenden Entwicklungszyklen gesehen werden, innerhalb deren die einzelnen Prozessschritte solange in iterativer Form ablaufen, bis ein zufriedenstellendes und in sich homogenes Flughafenentwicklungskonzept vorliegt.

Als vollständig integriertes Planungs- und Informationsinstrument stellt MAPS auch Werkzeuge bereit, mit denen die verschiedenen, hierarchisch geordneten Planungsebenen eines Flughafenkonzerns (Geschäftsbereiche) planerisch abgebildet werden können.

Die Planung der einzelnen Geschäftsbereiche des Flughafens muss von einem strategischen Gesamtentwicklungskonzept ausgehend, generell getroffene Prognoseannahmen berücksichtigen. Innerhalb dieses vorgegebenen Rahmens können die individuellen Ziele, Projekte und Initiativen des jeweiligen Geschäftsbereiches konkretisiert werden.

Durch die Verknüpfung der verbalen Konzepte mit den entsprechenden Prognosemodellen werden die Berechnungsergebnisse begründet und erläutert. Die von MAPS empfohlene Organisationsstruktur gibt der Unternehmensplanung des Flughafens einen organisatorischen und konzeptionellen Rahmen und sorgt damit für Vollständigkeit und Konsistenz. Die dazu bereitgestellten MAPS Planungsformulare erleichtern die Verarbeitung und Dokumentation der Prognoseannahmen, die MAPS Rechenmodelle ermitteln alle dazu gehörenden Werte und übertragen die berechneten Ergebnisse in automatisierten Routinen in vorgefertigte Berichtsformate.

Im konzeptionellen Teil werden mit Hilfe einer praxisbewährten Planungsstruktur alle erforderlichen (verbalen) Erklärungen zu den der Planungsrechnung zugrundliegenden Annahmen gesammelt und zu einer Strategiebeschreibung zusammengefasst. Dazu stellt MAPS einen Planungsleitfaden und die dazu gehörenden Planungsformulare bereit, durch deren Ausarbeitung die inhaltliche Vollständigkeit des Strategiekonzeptes gewährleistet wird. Darüber hinaus bietet MAPS ein generelles Konzept zum organisatorischen Ablauf des gesamten Planungsprozesses und entsprechende Werkzeuge zur Aufgaben- und Verantwortungsverteilung sowie zur terminlichen Gestaltung des Planungsprozesses. 

Innerhalb der Rechenmodelle stellt MAPS alle erforderlichen Werkzeuge zur einfachen, quantitativen Auswertung der im konzeptionellen Teil getroffenen Planungsannahmen zur Verfügung. Dazu werden die statistischen Daten aus der Vergangenheit in einem Datenmodell erfasst und in die jeweiligen Prognosemodelle übergeleitet. Die Ergebnisse der Datenanalysen und der kurz- mittel- und langfristigen Prognosen können dann automatisch in eine Sammlung von standardisierten Berichtsformaten übertragen werden.

Daraus entsteht ein durchgehend konsistenter Planungsrahmen, der die aufeinander aufbauenden Teilergebnisse in eine einheitliche Struktur einbindet.